Unsere Geschichte

1906

 

1906 gründet die Gewerkschaft Baduhild in Wickede eine Produktionsstätte, ausgerichtet auf elektrische Energiegewinnung sowie Erzeugung von Sauerstoff, Wasserstoff und Stickstoff

 

 

Einen Großteil des erzeugen Sauerstoffes wird an die Vereinigte Walz- und Röhren AG, Hohenlimburg (Rechstvorgängerin der späteren Wurag bzw. Wuragrohr, Wickede) geliefert.

Um die Sauerstofftransporte zwischen Wickede und Hohenlimburg einzuschränken, wird die Röhrenfertigung sukzessive nach Wickede verlagert. Das Werk in Wickede geht somit in den Besitz der WURAG-Eisen- und Stahlwerke Hoehnlimburg über und wird von dort als Zweigwerk geführt.

1925

    

1925 erfolgt die Liquidation der Gewerkschaft Baduhild

1937

 

Verselbstständigung als Betriebsgesellschaft unter dem Namen Wuragrohr GmbH

 

       

Nach dem 2. Weltkrieg werden wichtige Investitionen getätigt und das Werk wird erweitert.

Ab Ende der 40er Jahre entwickelt sich die Wuragrohr GmbH im In- und Ausland zum bedeutenden Anbieter von geschweißten und kaltgezogenen Präzisionsstahlrohren.
Schon ab Mitte der 20er Jahre wurden Kaltprofile in geringem Umfang gefertigt – 75 Jahre Erfahrung beim Kaltprofilieren!

Ab Ende der 40er Jahre wird die Kompetenz von geschweißten, runden Präzisionsstrahlrohren um geschweißte Profilrohre und erste Sonderprofilrohre (RP-Rohre für Fenster und Türen) erweitert

1951

 

Ende 1951 ändern sich die Besitzverhältnisse. Es erfolgt ein Wechsel aus den Vereinigten Stahlwerken zu den Rheinischen Röhrenwerken in Mülheim.

1955

 

1955 erfolgt ein Zusammenschluss der Rheinischen Röhrenwerke mit der Phoenix AG und späteren Thyssen Röhrenwerke.

 

 

 Mitte der 60er Jahre erreicht die Produktion über 70.000 to pro Jahr!

1966

 

Zum 01.10.1966 geht die Wuragrohr in das Eigentum der Stahl- und Röhrenwerke Reisholz GmbH über, deren Hauptanteile Baron Heinrich Thyssen-Bornemisza hält.

1970

 

Eine Arbeitsteilung zwischen der Thyssen-Röhrenwerke und Mannesmann wird vorgenommen. Alle Rohraktivitäten gehen über auf Mannesmann und die Mannesmannröhren-Werke, alle Aktivitäten im so genannten Flachbereich auf den Thyssen-Konzern.

 

 

Die Wuragrohr wird schließlich in die Mannesmannröhren-Werke eingebracht.

1973

 

Ab 1973 wird die Wuragrohrnur noch als Werk mit zentraler Verwaltung in Düsseldorf geführt

1993

 

1993 werden die Mannesmannröhren-Werke und die Hoesch Rohr AG zusammengelegt. Der Sitz der Gesellschaft ist in Hamm. Die neue Gesellschaft MHP - Mannesmann Hoesch Präszisionsrohre, liegen zu jeweils 50% bei Mannesmannröhren-Werke und beim Krupp-Konzern, der aber später seinen Anteil an Mannesmann abtritt.

1994

 

1994 wird das Unternehmen MHP stark umstrukturiert. Es erfolgt eine organisatorische Trennung der Werksteile

1995

 

Am 01.01.1995 wird die RP Technik GmbH Mannesmann als selbstständige 100%ige Tochtergesellschaft der MHP gegründet. Gründe hierfür sind: steigende Anforderungen in einem anspruchsvollen Markt für Systeme aus Stahl für Fassaden, Fenster und Türen.

 

 

Die RP Technik entwickelt sich nach der Gründung schnell positiv.
Die starke Marke RP steht für aktuelle, moderne Systeme aus Stahl und Edelstahl.
Trotz anhaltender Erfolge wird RP Technik 1999 zum Verkauf angeboten.

2000

 

Am 01.01.2000 wird die RP Technik durch die Welser Profile AG, die seit 1955 Geschäftsbeziehungen zur RPT hält, übernommen.

 

 

Durch die Übernahme der Welser Profile AG erfolgte die Stilllegung der Produktion des Wickeder Werkes.

2002

 

Mitte 2002 erfolgt für die RP Technik der Umzug nach Bönen.

2013

 

Im April 2013 übernimmt die RP Technik den Teilbereich ferro-wic von der esco Metallbausysteme